Wesenstest  3. und 4.11.2018 in Gottenheim bei Freiburg

Pünktlich um 8.30 Uhr trafen wir uns auf dem Gelände der Reitsportfreunde Gottenheim e.V. zum Wesenstest. Zunächst dachte ich, ich bin auf einer Werbeveranstaltung der bekannten Wanderschuhfirma mit den 4 Buchstaben. 80 % der Teilnehmer trugen diese Schuhe und es galt, die restlichen 20 % der Teilnehmer auch noch von deren Vorteilen zu überzeugen . . . Ok, das war wohl dem frühen Aufstehen und der längeren Anfahrt geschuldet. Nach der Einführung und einen Kaffee später war klar, heute durften unsere Hunde einfach nur Spaß haben. Keine Kommandos, kein Pfiff, kein Anraunzer oder Ähnliches. Sie durften und sollten einfach nur sie selbst sein. Unterstützt, aber nicht gestört von dem anderen Ende der (nicht vorhandenen) Leine. Und sie hatten Spaß!!! Richterin Brigitte Weber hat es mit ihrer ruhigen, souveränen Art geschafft, alles aus den Hunden „herauszukitzeln“. Mal konnte sie ein Schmunzeln nicht verbergen, mal gab es auch kleine deutliche Hinweise an den Hundeführer. Immer PRO HUND! Danke dafür!

6 Hunde von 5 verschiedenen Retriever-Rassen am ersten Tag des Wesenstests, wann hat man das schon mal. Diese Tatsache machte auch das Zuschauen und Mithelfen super interessant, so dass alle gerne bereit waren, mal eine Station des Parcours zu übernehmen, mit den Hunden zu spielen oder Bestandteil des „berühmten Gasse-Kreises“ zu sein. Denke, auch wir Menschen haben an dem Tag dazu gelernt und konnten kleine Einblicke in die jeweils „fremde“ Rasse bekommen. Bei der BHP würde man sagen: Danke an die Gruppe!

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(Fotos: Jörg Haberstroh)

Tja und was wäre so eine Veranstaltung ohne einen Sonderleiter, der mit seinem Team alles so organisiert hat, dass ein reibungsloser Ablauf völlig selbstverständlich erschien. Danke an Jörg Haberstroh und sein Team. Tolles Gelände, nette Leute, leckere Verpflegung, insgesamt 11 super Hunde an zwei Tagen, die - außer einem - alle bestanden haben und eine souveräne Richterin . . . wir kommen gerne wieder!!! Auch wenn es keinen Wanderschuh zu „gewinnen“ gab ;-)

P.S. Meine Hündin würde gerne noch ein ernstes Wörtchen mit dem „unfähigen“ Schützen sprechen . . .. 3 x nichts treffen, wo gibt es denn so etwas!?

(Bericht: Dr. Christine Sapper mit Pila Maye Lilles Amitola)

Spezial-Rassehunde-Ausstellung Lorch - Eine runde Sache

Zum ersten Mal fand unsere Spezialzuchtschau auf dem Gelände des Windhunde-Rennvereins Staufen e.V. statt. Es war „eine runde Sache“.

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(Foto: Michael Lonsinger)

Schön geschmückte Ringe – zum ersten Mal in runder Form - , die gut angenommen wurden und Hund und Mensch viel Platz ließen, um sich gut zu präsentieren. 


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Unsere Richterinnen Mrs. Natasa Davidovic und Mrs. Susan Jolly  

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(Foto: Natasa Davidovic)
Best Puppy in Show: Golden Retriever Sevenway Good Day Sunshine

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(Foto: Michael Lonsinger)
Best in Show: Flat Coated Retriever Erix Double Feature

Wir bedanken uns bei allen Ausstellern und den Richterinnen für ihr Kommen. Ein großer Dank geht an unsere Helfer und die Mitglieder des Windhunde-Rennvereins für ihre tatkräftige Unterstützung. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

(Bericht: Zusammenarbeit des Orga-Teams)

Erfolgreiche Begleithundeprüfung „uff de Kutt“

Am Samstag den 20. Oktober fand auf dem Trainingsgelände „uff de Kutt“ die BHP statt. Alle sieben Starter haben die Prüfung für den Teil A und den Teil B erfolgreich bestanden.

Ein Teilnehmer berichtet:

Seit einigen Monaten fahren wir mit unserem Golden Rüden Robbie die circa 130 km zum Hundetraining auf das Trainingsgelände „uff de Kutt“. Das Trainingsgelände befindet sich im schönen Schwarzwald in der Nähe von Oppenau beim kleinen Bergdorf Kalikutt in circa 600 m Höhe. Es ist eine idyllisch und ruhig gelegene Wiese am Waldrand mit angrenzender Streuobstwiese und einer herrlichen Aussicht. Auf der einen Seite sind die hohen Gipfel des Schwarzwaldes mit dem langgestreckten Bergrücken der Hornisgrinde. Auf der anderen Seite der weite Blick in die ferne Rheinebene. Der Ort strahlt eine wohltuende Ruhe aus.

Freundlich empfangen und fachkundig betreut vom Trainerteam, Bernd, Sybille und Natalie Keßler, bekommt man jeweils jede Menge wertvolle Tipps und Aufgaben mit nach Hause. Fortschritte sollen beim nächsten Mal zu sehen sein - und das ist dann auch meistens so.

Schon im Junghundekurs war sofort klar - hier gibt es keine Spielerunde, sondern Training ist angesagt. Zuerst wurden entstandene Probleme der vergangenen Woche besprochen und Lösungen erarbeitet, dann ging es los. Verschiedene Alltagssituationen wurden nachgestellt, Grundkommandos eingeübt und die Bindung zwischen Hund und Mensch gestärkt. Das Training macht sich dann auch schnell zu Hause beim Gassi gehen bemerkbar. „Der hört aber gut.“ „Der ist ja so gut erzogen.“ Das sind Kommentare, die wir fast täglich hören.

In den nachfolgenden Begleithundekursen wurde das Gelernte vertieft und gezielt auf die Begleithundeprüfung hingearbeitet. Immer wieder haben die Trainer mit neuen Ideen ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, um nicht nur uns, sondern auch den Hunden freudige Erlebnisse beim Lernen zu bescheren.
Um uns perfekt auf die Prüfung vorzubereiten, haben wir Ende September noch am Seminar „BHP“ „uff de Kutt“ teilgenommen. Schnell war klar: Wir waren sehr gut vorbereitet, doch für mich zur Einschätzung des Richters und zur Optimierung des Ganzen war es unumgänglich.

Doch dann kam der langersehnte Tag. Die Begleithundeprüfung stand auf dem Programm.

Die Anfahrt war gut. Im Renchtal war es nebelig, aber es ging ja noch bergauf. Oben auf dem Trainingsgelände angekommen, begrüßte uns erst mal die Sonne. Es war ein wunderschöner Herbsttag mit idealen Temperaturen für unser Vorhaben.

Nachdem alle sieben Prüfungsteilnehmer eingetroffen und die Hunde eingelaufen waren, wurden wir von Richter Jürgen Knaut und der Sonderleiterin Sybille Keßler begrüßt.

Dann ging es zur Sache. Eine Starterin machte den Sachkundenachweis, dann Anmeldeformalitäten erledigen - und Richter Jürgen Knaut legte los. Er erklärte den Teilnehmern die zu laufende Strecke und die einzelnen Leistungsübungen. Er strahlte dabei eine Ruhe und Sicherheit aus, die den Teilnehmern half, die Nervosität zu reduzieren. Nach der Unbefangenheitsprüfung ging es dann aber trotzdem mit leichter Anspannung an den Start. Die Begleithundeprüfung Teil A begann.

Jeder Teilnehmer absolvierte seinen Parcours und die einzelnen Übungen. Ein Hund bei der Arbeit, ein Hund abgelegt. Immer im Wechsel. Und dann war die Freude groß. Die Begleithundeprüfung Teil A war bestanden. Es gab nur kleinere Mängel, geringfügige Verlustpunkte. Die Hunde haben heute alles gegeben. Kein Hund ist ausgebüxt, keiner hat schwerwiegende Fehler gemacht. Einige waren meiner Meinung nach sogar fast an der Perfektion. „Er freut sich, solche Hunde richten zu dürfen“, so Richter Jürgen Knaut.

Dann ging es zur Begleithundeprüfung Teil B in die Stadt Oberkirch.

Haltende Autos, nach dem Weg fragende Autofahrer, knallende Autotüren, Skateboarder, Fahrradfahrer, klatschende und pfeifende Kinder, Briefträger mit ihrem Postrad, fremde Hunde, Begegnungen und Begrüßungen, allein angeleint vor dem Laden, auf dem Boden krabbelnde Menschen, Aufzüge…… all das war für die Hunde kein Problem. Und so konnten Richter Jürgen Knaut und die Sonderleiterin Sybille Keßler allen Teilnehmern zur bestandenen Begleithundeprüfung Teil A und Teil B gratulieren und später die Leistungsnachweise und Urkunden übergeben.

Wir haben uns darüber alle sehr gefreut. Wir danke dem Richter Jürgen Knaut für das gute und faire Richten und die ruhige Art, mit der er uns durch die Begleithundeprüfung geführt hat.

Den Sonderleitern und Trainern Bernd, Sybille und Natalie Keßler danken wir für die großartige Organisation der Begleithundeprüfung und die vielen Mühen und die Energie bei der Ausbildung von uns und unseren Hunden. Das war nicht immer einfach. Regelmäßig bei jedem Wetter an den Wochenenden die Trainings durchzuführen, ist schon eine stolze Leistung. Respekt.

Für uns stellt sich nun die Frage: Was kommt jetzt? Ich frage Robbie: Wie wäre es mit einem Dummykurs uff de Kutt? Er schaut mich an, denkt an sein fettes Futterdummy und wedelt. Ich glaube, wir haben voll Bock auf „uff de Kutt“.

(Frank Nennstiel mit Inverness Golden Everything changes – Robbie)

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(Foto: Bernhard Keßler)

Emblem mit DRC Farbe

 

WT A „Am Saugraben“

„Am Saugraben“ - klingt das nicht nach einem Gasthaus mit deftigem gut bürgerlichem Essen oder doch eher nach einem Namen für einen Workingtest? Einem Workingtest, der in oder direkt neben einem Saugraben stattfindet?

In einem Gelände mit viel Wald und einigen (schlammigen) Gräben, eben Saugräben, trafen sich am 21. Oktober 2018 die Teilnehmer zum Workingtest, um sich und ihren Hund bei 5 Aufgaben zu präsentieren, ,zu messen und sich von den beiden Richtern, Ursel Friedrich und Jörg Mente, sehr fair bewerten zu lassen.

„Sauwetter“?
Weit gefehlt; am frühen Morgen noch etwas feucht und nebelig, dann aber strahlender Sonnenschein.

Ich bin mit meinem 3-jährigen Tollerrüden TJ gestartet und wir hatten sehr viel Spaß. Die gut angepassten und abwechslungsreichen A-Aufgaben hatten Niveau - Suche, Markierungen, Memory und Fußarbeit.

Die Veranstaltung war von den Sonderleitern, Silke Natterer und Andrea Nücker, gut organisiert. Auch für Kuchen und Kaffee war gesorgt. Alles war vorbereitet, um sich „sauwohl“ zu fühlen.

Für die ersten 3 Sieger gab es jeweils eine Plüsch-Sau als Preis zur Erinnerung an diesen „sauguten“ Tag.

Leistung der Richter, Helfer und Organisatoren: „saustark“.

Stimmung: „saugut“.

Gefühl, überraschend gewonnen zu haben: „saugeil“.

(Ute Nagl mit United Hunter’s Moonlight TJ vom Lech-Toller Nest)

 

Offene Klasse beim WT am Saugraben

Beim Blick auf den Workingtestkalender des DRC fiel er mir auf – ein kleiner feiner Workingtest an einem Saugraben, Ende Oktober, im Süden – wettertechnisch kann da alles möglich sein.

Die Befürchtungen bezüglich eines kalten trüben WT-Tages haben sich ganz und gar nicht bestätigt; ganz im Gegenteil, so sind wir alle in der Mittagssonne etwas ins Schwitzen gekommen. Die Aufgaben in der Offenen Klasse trugen vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas dazu bei. So waren die Distanzen diesmal - ganz anders wie gewohnt für die Offene Klasse - recht nah und die Aufgaben auf den ersten Blick recht unkompliziert. Aber die Tücke lag an diesem Tag in den kleinen Details, die Gefahr war hoch, dass die Hunde geschwind am falschen Dummy waren. Schnell mussten an diesem Tag besonders die Hundeführer in ihrer Reaktion sein.

Die beiden Richter Jörg Mente und Ursel Friedrich haben wirklich an alles gedacht… Markierungen in den Bewuchs, schwer sichtig, ins matschige Wasser, über einen Zaun, Blinds im engen Winkel und eine Suche mit zwei Hunden.

Für eine besondere Wohlfühlatmosphäre hat das gesamte Orgateam gesorgt – an alles war gedacht. An dieser Stelle ein ganz liebes Dankeschön an die Sonderleitung, die Richter und die Helfer.

Kurz und bündig zusammengefasst, war der WT am Saugraben eine saustarke Veranstaltung!

(Michèle Waßmuth mit Marliese)

 CZ 1 Foto WT A Sieger Am Saugraben 

Ergebnisse des 3. Workingtest Am Saugraben der Klassen A   (Foto: Svenja Schweighöfer)

 

 

CZ 1 Foto WT F Sieger Am Saugraben

Ergebnisse des 3. Workingtest Am Saugraben der Klassen F  (Foto:Silke Füsser)

 

 

CZ 1 Foto WT O Sieger Am Saugraben

Ergebnisse des 3. Workingtest Am Saugraben der Klassen  O (Foto: Silke Füsser)

 

 

Dummy-Seminar mit Jörg Heppner 13.10.2018 - Vorbereitung auf WT-Aufgaben Niveau A

Bei wunderschönem Herbstwetter trafen wir uns am Ortsrand von Adolzfurt. Eine Teilnehmerin hatte leider einen technischen Defekt am Fahrzeug und konnte nicht kommen – schade. Nach der gegenseitigen Vorstellung, führten uns Herr und Frau Heppner in das schön gelegene Übungsgelände. Eine großflächige Wiese mit Sonnen-, und Schattenbereichen, ein Graben und eine durch Bäume und Sträucher abgetrennte Obstplantage boten sich für zahlreiche Übungsvarianten an. Auch der südlich angrenzende Wald wurde in die Aufgaben mit einbezogen. Herr Heppner machte sich bei den ersten Übungen ein Bild der anwesenden Hunde. Ein Golden, zwei Flats und ein Chesapeake gingen mit Freude an die Aufgaben. Durch syste-matische Steigerung des Schwierigkeitsgrades und individuelles Eingehen auf das jeweilige Leistungsniveau führte Herr Heppner die Hunde immer wieder zum Erfolg – zur Freude der Hundeführer. So ging der Vormittag schnell vorbei und wir konnten uns bei einer Mittagpause erholen und etwas stärken. Neugierig nutzen die Teil-nehmer auch diese Gelegenheit, Antworten auf Ihre zahlreichen Fragen zu be-kommen. Frisch gestärkt und durch ein kurzes Bad im nahegelegenen Bach erfrischt, machten sich die Hundeführer und ihre Hunde auf zum zweiten Teil des Seminars.

Die Aufgaben des Vormittags wurden wieder aufgenommen, gesteigert und alte Markierungen zur Unterstützung genutzt. Die Hunde waren so in ihrem Element, dass sie sich auch von einer wild umherfliegenden Drohne nicht ablenken ließen und die Aufgaben mit Freude bearbeiteten. Besonders stolz waren alle Teilnehmer, als am späten Nachmittag aus der Line heraus mehrere Aufgaben in unterschiedliche Richtungen gearbeitet wurden. Zum Abschluss gab es noch eine große Suche bei der nochmals alle Hunde ihre Nase einsetzen konnten.

So ging ein sehr interessanter und erfolgreicher Seminartag zu Ende. Das ange-nehme Miteinander der Teilnehmer, die ruhige und kompetente Art von Herrn Heppner mit seiner Frau und natürlich unsere tollen Hunde machten diesen Tag besonders.           

 Dummy Seminar mit Jörg Heppner

(Foto und Bericht: Thomas Roth)