Seminar „Erste Hilfe am Hund“ am 10.11.19 in Iffezheim
Auf Wunsch einiger unserer Kursteilnehmer im Junghunde- und Begleithundekurs „uff de Kutt“ organisierte meine Tochter ein Seminar „Erste Hilfe am Hund“. Als Referenten konnten wir Dr. Susanne Wisniewski und Carmen Lorenzi vom Kleintierzentrum in Iffezheim gewinnen.

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Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl fand das Seminar nicht im Kleintierzentrum sondern im benachbarten Reiterstüble statt. Die Bewirtung hatte Sonja Lengyel, ebenfalls vom Kleintierzentrum Iffezheim, übernommen.
Ausführlich ging Dr. Wisniewski auf die Punkte Zeckenbefall, Durchfall und/oder Erbrechen, Verletzungen, Schock, Vergiftung, epileptischer Anfall, Verbrennungen, Hitzschlag, allergische Reaktion und Magendrehung ein, wurde dabei immer wieder von Carmen Lorenzi unterstützt. Und immer hatte man Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Am Ende des Tages wusste jeder Teilnehmer, wie er in solch einem Notfall zu verfahren hat. Pfotenverbände wurden angelegt, ein ca. 45 kg Hund wurde getragen – natürlich zu zweit -, eine Maulschlinge wurde angelegt, eine Einfanghilfe wurde schnell aus einem Schal hergestellt. Selbst ein Luftröhrenschnitt müsste uns nun im absoluten Notfall gelingen.
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Üben am lebenden Objekt (Foto: Iris Urbanus)

Fallbeispiele waren immer wieder verschiedene Situationen auf der Almhütte, weit weg von jeglicher Zivilisation.
Vielen Dank an Dr. Susanne Wisniewski, Carmen Lorenzi, Sonja Lengyel und meine Tochter Natalie.
(Sybille Keßler)

BLP am 08.09.2019 in Günzburg
„Bevor wir uns beschweren, dass es kaum Plätze gibt, veranstalten wir eben selbst eine BLP“, dachten sich Beate und ich und gesagt, getan. Das Revier, in dem wir jagen, bietet alle Möglichkeiten. Die LG Südwest stellte sich als Veranstalter zur Verfügung, Richter, Sonderleiter und Helfer waren bald gefunden und so trafen wir uns am 08. September 2019 in Günzburg zur Bringleistungsprüfung für Retriever. „Nun, im eigenen Revier ist es ja einfach“, habe ich schon von einigen gehört und darf Euch sagen:“Mitnichten.“ Erstens glauben da unsere oberschlauen Retriever schon eher mal, sie wüssten bereits alles und so haben wir tunlichst ein Training im Prüfungsgelände vermieden. Zweitens ist man nebenher doch nicht unerheblich mit dem Ablauf der Prüfung beschäftigt und kann sich nicht so auf den Hund konzentrieren, wie das an der Organisation unbeteiligte Teilnehmer können, aber das nur mal vorweg.
Die Teilnehmer kannten und mochten sich alle bereits aus dem Vorbereitungskurs der Landesgruppe und so herrschte von Anfang bis Ende eine freundschaftliche und angenehme Atmosphäre.
Wir begannen mit der Freiverlorensuche im Wald. Der Auwalddschungel in unserem Revier stellte die Hunde gleich mal vor eine echte Herausforderung, die aber alle sehr gut meisterten, auch wenn die meisten die 15 Minuten für die drei Stück Wild annährend ausreizen mussten. Leider, leider tauschte ein Hund auf dem Rückweg aus dem Wald sein gefundenes Wild und konnte die Prüfung deshalb nicht bestehen.
Weiter ging es mit der Federwildschleppe im Feld. Auch hier leistete sich keiner größere Patzer. Meine Emma arbeitete die Schleppfährte ausnahmsweise mal hochkonzentriert. Das habe ich bei ihr zuweilen auch schon anders erlebt.
Die anschließende Schußfestigkeitsprüfung stellte für keinen Hund ein Problem dar.
Die Zeit war nun mittlerweile recht fortgeschritten, so dass wir uns alle erstmal mit Wurstsalat stärkten.
Anschließend ging es mit dem Einweisen weiter. Hier zeigte sich, dass selbst Dummy-erfahrene Hunde bei der Arbeit mit Wild höher im Trieb stehen und der Gehorsam manchmal nachlässt. Bei Emma und mir lief es allerdings gut und ich war zufrieden.
Nun kam das Markieren (Merken) aus der Line an die Reihe. Der fortgeschrittene Prüfungstag, der Druck und die Konkurrenz in der Line zeigte jetzt allerdings Wirkung, was sich bei einigen Hunden in Übersprungshandlungen äußerte und einen weiteren Teilnehmer die Prüfung kostete. Schade, schade!
Zum Schluss die Wasseraufgaben. Die lebende Ente wurde bei uns nicht geprüft, sondern nur die Schussfestigkeit im Wasser und die Freiverlorensuche im deckungsreichen Gewässer. Damit die Hunde auch etwas zeigen können, hatte sich der Prüfungsleiter bei der Richterbegehung ein durchaus anspruchsvolles Gewässer ausgesucht. Nun kam meiner Emma natürlich doch zugute, dass sie mit der Wasserjagd aufgewachsen ist und sie konnte bei dieser Disziplin brillieren. Hunde ohne eigenes Wasser im Revier taten sich hier zum Teil etwas schwerer, aber fast alle konnten die Aufgabe lösen.
Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle auch der todesmutige Einsatz unseres Richters Herman Marz mit seinem Ruderer Uli Bertele, die die Enten mit meinem Bananaboot auslegten.
Inzwischen war es 18.00 Uhr geworden und wir trafen uns alle im nahe gelegenen Landgasthof zur Auswertung und einem guten Abendessen.
Bei Emmas Bruder Brasko mit seinem Führer Fabian war es den Tag über ähnlich gut gelaufen, wie bei uns und so konnte er den zweiten Platz belegen. CrossSearcher Bluebell „Emma“ wurde Suchensieger und ich bin furchtbar stolz auf sie.
Ich bedanke mich bei unserem Prüfungsleiter Michael Hahn und den Richtern Hermann Marz und Maria Hohenhaus, denen es bis zum Ende eines langen, anstrengenden Tages gelang, eine ruhige, freundliche und angenehme Prüfungsatmosphäre zu schaffen und die immer sehr fair gerichtet haben. Dieses ehrenamtliche Engagement ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Ich bedanke mich bei unserem Sonderleiter Karsten Stahnke und seiner Frau Beate für die tadellose Organisation. Ich bedanke mich bei unserem unermüdlichen Helfer Uli Bertele, der mit für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat und ich bedanke mich natürlich bei den Jagdpächtern Franz Schmid und Markus Kircher für das zur Verfügung stellen der schönen Reviere. Nicht zuletzt bedanke ich mich auch bei der LG Südwest mit Wolfgang Hinderer, der uns bei der Vorbereitung und Durchführung immer engagiert unterstützt hat. Und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern und Anwesenden, die uns einen schönen Tag unter Gleichgesinnten beschert haben.
(Norbert Wolf mit CrossSearcher Bluebell „Emma“)

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Foto: Simone Hahn

 

 

BLP am 15.9.2019 in Pfaffenweiler

Bei herrlichem Spätsommerwetter traten drei Teams zur BLP bei Villingen-Schwenningen an. Leider kam für einen Hund schon bei der ersten Aufgabe „Verlorensuche“ das Aus. Eine sportliche Geste war es, dass die Hundeführerin trotzdem die Gruppe den ganzen Tag begleitete und den beiden anderen Teams die Daumen drückte. Das Richterteam Jörg Mente, Wolfgang Hinderer und Andrea Heinzelmann, richtete fair und wohlwollend. Dennoch wurde keinem etwas geschenkt.

Nach den Feldaufgaben ging es am Schluss noch zum Wasser. Mit dem erlösenden „Bestanden“ für meinen Bub und mich, fiel mir ein riesiger Felsbrocken vom Herzen. Ein großes Dankeschön gilt der BZG Schwarzwald-Bodensee, voran Sonderleiterin Uschi Striffler, für die Organisation und die Versorgung mit Kaffee, Kuchen und aufmunternden Worten, dem Richterteam, dem Reviergeber und meinen Mitstreitern für die angenehme Atmosphäre.

(Ursula Daugschieß-Thumm mit Very spezial Viewpoint Valentino von der Räuberburg)

JAS/R am 08.09.2019 in Pfaffenweiler

Am Sonntag, den 08.09.2019, war es endlich soweit. In Pfaffenweiler fand die JAS statt! Nach einer frühen Anreise wurden wir herzlich von Uschi Striffler am vereinbarten Treffpunkt mit belegten Broten und Kaffee begrüßt. Als alle versammelt waren, fuhren wir gemeinsam zur Jagdhütte im Wald, an der die ersten Aufgaben stattfinden sollten. Nach einer kurzen Ansprache von Günter Walkemeyer und Überprüfung der Papiere durften drei Hunde starten. Eine Labrador-Hündin, ein Flat-Rüde und eine Toller Hündin durften sich den gesamten Tag über an 5 verschiedenen Aufgaben beweisen. Zuerst gab es eine Verlorensuche mit Feder- und Haarwild und als zweite Aufgabe eine Markierung. Danach sind wir in ein neues Gebiet gefahren, in dem wir eine kleine Schleppe mit Schrotschuss und versteckter Ente arbeiten mussten und danach ging es zu einer langen Schleppe über Wiese, Weg und in den Wald hinein. Die letzte Aufgabe bestand dann im Überwinden von Wasser mit Markierung auf der anderen Seite. Alle Aufgaben waren anspruchsvoll, aber auch gut lösbar für Hund und Führer. Alle Teams hatten den gesamten Tag, trotz Regenwetter, viel Spaß und sind mit ihren Aufgaben gewachsen und haben viel gelernt. Die offene Richtung am Ende jeder Aufgabe hat jedem Hundeführer genau gezeigt, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen der Hunde zu sehen waren. Alleine durch die Diskussion der Richter konnte ich für mich schon viele Informationen mitnehmen und hatte immer das Gefühl, dass jeder Hund ehrlich und fair bewertet wurde.

Beim abschließenden Essen beim Italiener gab es dann für jeden Hund eine schöne Abschlussbewertung mit Zeugnis und Urkunde.

Ein großes Dankeschön gilt nicht nur den drei Richtern Günter Walkemeyer, Wolfgang Hinderer und Andrea Heinzelmann für ihre herzliche Art und große Geduld während den Aufgaben, sondern auch der Sonderleitung Uschi Striffler, die uns den gesamten Tag über begleitet und versorgt hat und die diese Prüfung perfekt vorbereitet hat.    

(Mario Hinze mit Hund Westforest Fox Astir Loki)

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Foto: Mario Hinze