Berichte

Berichte

Bericht Wilder Süden 2017

Mädelsausflug: Vier Mädels, vier Hunde und eine kleine Ferienwohnung.

Als meine Trainingskolleginnen mir sagten, dass ich mich auch für den WT „Wilder Süden“ anmelden sollte, war ich zunächst skeptisch, ließ mich jedoch überzeugen. Cooper (Hoku von der Wegwarte) und ich hatten gerade unsere APD/R A bestanden und der „Wilde Süden“ sollte unserer erster WT werden.

Mit zwei O und zwei A Hunden war klar, dass wir Samstag und Sonntag in Hochwald bei Rottweil bleiben würden, also musste eine Übernachtungsmöglichkeit her, die in Form einer netten kleinen Ferienwohnung gefunden wurde.

Wenn sich 4 Mädels und 4 Hunde für zwei Nächte eine kleine Feriewohnung teilen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.....

Und so reisten wir schon am Freitag an, damit wir uns „ausgeruht“ den Aufgaben des WT stellen konnten.

1. Tag: Samstag

Nach einer sehr kurzen Nacht, fuhren wir am nächten Tag zum WT-Gelände.

Anmeldung und feste Basis aller Teilnehmer an beiden Tagen, war der Reiterhof von Emil Ebenhoch, der uns großzügig nicht nur einen Teil seines Hofes, sondern auch sein arrondiertes Revier zu Verfügung stellte.

Hier konnten wir Teilnehmer bereits morgens den dringend benötigten Kaffee tanken, uns mit belegten Wecken und mittags sogar mit einem warmen Essen versorgen.

An diesem Tag mussten sich die Teilnehmer der F und O den Aufgaben von Petra Behringer und Wolfgang Harrer stellen. In dem sehr abwechslungsreichen Revier gab es spannende und anspruchsvolle Herausforderungen für Hundeführer und Hunde. Ich, als Anfängerin, war sehr beeindruckt von der Komplexität der meisten Aufgaben und den Distanzen, aber auch darüber, wie souverän die Hunde die Aufgaben angingen.

Nachdem alle die 5 Aufgaben hinter sich gebracht hatten, traf man sich für die Siegerehrung im Suchenlokal, das nur wenige Meter vom Reiterhof entfernt war und konnte dort noch den Tag gemütlich bei einem guten Vesper ausklingen lassen.

2. Tag: Sonntag

Nach einer gefühlt noch kürzeren Nacht, fand ich mich früh am nächsten Morgen neben meiner Trainingskollegin an der Anmeldung wieder.

Das Richterteam wurde an diesem Tag durch Ursula Friedrich verstärkt, so dass wir uns in drei Gruppen ins Gelände begaben.

Hier erlebten wir den Tag über alles, was Hund und Hundeführer bei einem A-WT erleben können: ein kleines Treiben, Markierungen, Memories, Walk-Up, Suche, Verleit-Dummy, Wasser, Geländeübergänge ... alles wurde in spannende Aufgaben verpackt.

Am Ende des Tages waren ich und Cooper erschöpft, aber glücklich, denn ich hatte mein Ziel erreicht, ohne Null durch meinen ersten WT zu kommen.

Nach einem kurzen Essen im Suchenlokal folgte auf dem Hof Ebenhoch die Siegerehrung.

Als mein Name für den ersten Platz aufgerufen wurde, konnte ich es nicht fassen. Cooper

und ich haben tatsächlich unseren ersten WT nicht nur bestanden, sondern ihn sogar

gewonnen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Ralf Hube und seinen Mitstreitern für die wunderbare Organisation der zwei Tage bedanken. Wir Teilnehmer wurden rundum perfekt versorgt und es war immer jemand zur Stelle, wenn man Fragen hatte. Außerdem möchte ich den Richtern Petra Behringer, Ursula Friedrich und Wolfgang Harrer für die spannenden und abwechslungsreichen Aufgaben danken.

Und ein besonderer Gruß geht natürlich an meine Trainingskolleginnen, ohne die ich mich sicher nicht angemeldet hätte. Danke Mädels!

Steffi Walker mit Cooper (Hoku von der Wegwarte)

 

Wilder Sueden Bild 1

Wilder Sueden Bild 2Wilder Sueden Bild 3