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Bericht zur JAS/R am 26.05.2018 im Raum Leonberg/Renningen

Bericht zur JAS/R am 26.05.2018 im Raum Leonberg/Renningen

Der Tag startete am 26.05.2018 bei wolkenlosem Himmel um 9:00 mit der Abgabe der Papiere. Nachdem alle Teilnehmer und Richter eingetroffen waren, wurden wir vom Reviergeber Rolf Walz zum Ort der ersten Aufgabe geführt. Der Tag startete mit der Schleppe - der Aufgabe mit dem größten Zeitaufwand, dem wohl höchsten Anspruch für die Hunde und dem wohl höchsten Anspruch für die Nerven der Hundeführer (zumindest für mich). Die Temperaturen waren bereits in den „Hitzefrei“-Bereich geklettert und das Gelände war äußerst anspruchsvoll: steil, hoher Bewuchs, wildreich. Nach kürzester Zeit waren die Hunde außer Sicht und man stand da, hoffte und wartete…und wartete...und wartete…bis dann irgendwann endlich der geliebte Schatz mit Kanin im Fang angeflitzt kam. Und sie kamen alle! Nach der offenen Verkündung der Skalierungen ging es weiter zur Markierung, bei der sich den Hunden die erste Gelegenheit zur Abkühlung bot, da die Ente neben einen Bachlauf geworfen wurde. Schade eigentlich, dass hier nicht die Wasserfreude skaliert wurde, da zumindest meine Wasserratte die Gelegenheit mit viel Freude wahrnahm und erst nach einer kurzen Runde Wasserspaß das Federwild freudig zutrug – aber sie sind ja noch sooo jung…war also nicht tragisch. Auch hier konnten alle Hunde erfolgreich ihre Anlagen zeigen, ebenso wie bei der darauffolgenden Aufgabe: dem Wasser. Mittlerweile war der Tag recht fortgeschritten, der Planet stach unerbittlich vom Himmel und wir fuhren weiter zur vorletzten Aufgabe: Suche Wald. Alle Hunde gaben ihr Bestes, die beiden im Wald ausgelegten Stücke zu finden und ihre Anlagen zu zeigen. Ich persönlich war heil froh, 12 l Wasser eingepackt zu haben und meinen schwarzen Feger abkühlen zu können! Endlich konnten wir dann zur letzten Aufgabe aufbrechen und das Wetter zeigte gegen 17 Uhr Erbarmen, indem es ein paar Wolken vor die Sonne schob. Auch die Suche Feld konnten alle Hunde, ohne Schussscheue zu zeigen, bestehen und es breitete sich zunehmend ein Grinsen auf den Gesichtern der Teilnehmer aus. Alle Hunde waren durchgekommen und haben bei größter Hitze den ganzen Tag gezeigt, dass in jedem von ihnen ein Jagdhund steckt. Da war die anschließende Kontrolle des Gebisses nur noch eine Kleinigkeit!

Auch wenn vielleicht das ein oder andere angesichts der ungewohnten Situation, des Wetters oder durch den puren Zufall bedingt, nicht genau so lief, wie sich Mensch das evtl. gewünscht hatte, war es ganz sicher ein lehrreicher und auch schöner Tag für alle Beteiligten.

Ich möchte mich nochmals herzlich bei Sabine Galatowitsch für die gute Organisation und das tolle BMW-Buffet bedanken und genauso bei Rolf Walz für das Revier, seine aufmunternden Worte und seine Tipps. Zudem möchte ich ganz besonders dem Richter-Team für das faire Skalieren der Anlagen und die guten Ratschläge für die Zukunft danken.

Sylvia Neef mit Flat-Mädchen Lynn (Cuiviénen Gilthoniel)