Berichte

Berichte

Bericht zum Seminar „Vorbereitung auf die BHP“ „uff de Kutt“ am 11.10.2020

Seminar „Vorbereitung auf die BHP“ „uff de Kutt“ am 11.10.2020
Unsterblich verliebt!
Was man so alles als Seminar-Teilnehmer tun muss, man glaubt es kaum! Aber wir haben alle so herzlich gelacht, als unser Richter und Referent Jürgen Knaut uns beim Stadtgang den Auftrag gab Michael Seeburger mit den haarsträubendsten Storys anzumachen.
BHP Probe.jpg
Stadtgang mit der Seminartruppe (Foto: Bernhard Keßler)

Vom einfachen Hallo, über unsterblich verliebt bis hin zu nicht ganz jugendfreien Szenarien musste der Ausbilderanwärter so einige Anmachen ertragen. Aber Michael und auch wir haben diesen völlig ungezwungenen Spaziergang durch Oberkirch sehr genossen. Dabei kam natürlich auch der eigentliche Sinn des Ganzen nicht zu kurz. Michael und Jürgen beobachteten während der ganzen Zeit nämlich die 5 Mensch-Hunde-Gespanne und gaben immer wieder Tipps, wie man im Alltag seinen Hund sinnvoll führt. Denn hierin liegt ja auch der eigentliche Sinn und Zweck der Begleithundeausbildung.

Bereits am Morgen hatten sich 5 Teams auf einer großen Wiese eingefunden, um sich die letzten Tipps für die demnächst anstehende Begleithundeprüfung „uff e Kutt“ abzuholen. Sonderleiterin Sybille Keßler hatte dieses Seminar perfekt organisiert, sogar mit Regen festem Unterstand, wo wir gleich zu Beginn mit entsprechendem Abstand auch alle erfolgreich unseren Sachkundenachweis ablegen konnten.

Nach der Unbefangenheitsprobe mit Chipkontrolle hieß es dann in Zweier-Teams zum ersten Probelauf antreten und zeigen, wie gut man sich bisher auf die Begleithundeprüfung vorbereitet hatte. Direkt im Anschluss erhielt dann jeder Teilnehmer ein detailliertes Feedback. Und immer wieder hieß es: Körperspannung! Denn auch wenn unsere Hunde sehr gut hören, so lesen sie uns doch zum Großteil an Hand unserer Körperhaltung. Es gab aber auch Hinweise, dass die Leine in die linke Hand gehört, wann man mit dem linken und wann mit dem rechten Fuß losgeht, dass der Hund ständig die eigene Jacke ins Gesicht kriegt oder welches Halsband überhaupt zulässig ist.

Dabei muss man auch erwähnen, dass unser Referent es sehr gut verstand, auf Handicaps von Teilnehmern einzugehen. So war es völlig normal und auch für jeden ok, dass eine Gebärdensprach-Dolmetscherin für eine taube Hundeführerin übersetzte.

Im zweiten Teil des Seminars hatte nun jeder Teilnehmer die Möglichkeit, diese Tipps mit seinem Hund umzusetzen. Auf dieser riesigen Wiese mit herrlichem Schwarzwaldpanorama hatten wir genug Platz, um jeder für sich mit seinem Hund zu üben. Bei Bedarf war kompetente Hilfe ja nicht weit und auch der Wettergott hatte noch ein Einsehen mit uns.

Wie effektiv dieses Training war, zeigte sich dann im zweiten Durchlauf des Prüfungsschemas. Durch die Bank sah man deutlich die Verbesserungen. Wie auch beim vorangegangenen Mal gab es für jeden wieder Rückmeldung, sodass jeder noch die Möglichkeit hat, bis zur eigentlichen Prüfung an seiner Ausführung zu feilen.

Ein herzliches Dankeschön an Sybille, Jürgen und Michael für eure Mühe! So ein Seminar zwei Wochen vor der Prüfung ist top-effektiv! Bitte behaltet das bei!

(Karin Feuerstein mit Here we go Destiny (Beauly))