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Bericht: Dummyprüfung in Neresheim

Dummyprüfung in Neresheim
Die erste APD/R in Neresheim fand am 22.09.21 statt und wurde, bedingt durch Corona, in 2 Gruppen durchgeführt, um den Kontakt der Teilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren. Die erste Gruppe startete am Vormittag, die zweite um die Mittagszeit.

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(Foto: Veronika Rothe) Hunde der ersten Gruppe

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(Foto: Simone Hahn) Teilnehmer der zweiten Gruppe

So war es für uns in der Organisation eine gute Möglichkeit eine Prüfung für die Anfängerklasse durchzuführen. Wir gratulieren allen, die bestanden haben, von Herzen – Ihr habt das super gemacht! Allen anderen möchten wir von Herzen sagen:  Übt weiter! Die Hunde waren alle sehr passioniert und sehr gut und manchmal klappt es halt leider nicht gleich bei allen gestellten Aufgaben wunschgemäß. Wir drücken die Daumen für Euer weiteres Training und in jedem Fall klappt es bald mit einer erfolgreichen Dummyprüfung. 

Alles Gute wünschen Michael und Simone Hahn (Richter und Sonderleitung)

Da hat sich ein Langohr versteckt
Als Spaniel bei der Dummy A
Wenn tolles Wetter, traumhaftes Gelände und eine wirklich wunderbar entspannte Stimmung aufeinandertreffen, kann der Tag ja nur spitze werden - und so war es auch!
Die Aufregung stand allen ins Gesicht geschrieben, als wir uns am Parkplatz in Neresheim zur Chipkontrolle und Abgabe der Unterlagen trafen. Die Motivation, die wir noch bei der Anmeldung zur Prüfung hatten, wurde zu einem schlichten „HILFE! PRÜFUNG! WAH!“, doch Sonderleiterin Simone Hahn holte uns sofort mit einem fröhlichen „wir haben ganz viel Zeit, alles gut“ wieder runter.
Die ersten netten Gespräche ergaben sich schon kurz nach der Ankunft im Revier, der Stresspegel war schon etwas gesunken. Drei Labbis, zwei Golden und huch … was war das? Ein Cocker Spaniel? Entzückte Blicke und durchweg positives Feedback: „Wie cool, ich wusste gar nicht, dass man da auch mitmachen kann“, „Das find ich ja klasse!“ oder „Der Kleine ist ja der Hammer“. Tatsächlich sind schon eine ganze Weile alle Jagdhunderassen mit VDH/FCI Papieren zu Prüfungen im DRC zugelassen, dennoch sind Nicht-Retriever immer noch eher selten anzutreffen.
Die Sonne spitzelte durch die Bäume, als wir im Wald mit der ersten Aufgabe starteten: die Freiverlorensuche. Hoch bewachsener Waldboden wartete auf die Hunde. Durchstöbern? Ich? Hier? Da ließ sich der Spaniel nicht zweimal bitten, fand und brachte souverän drei Dummys. Auch die anderen Teams blickten zufrieden drein, als sie aus dem Suchengebiet zurückkehrten. Die größte Challenge: die coronakonforme IKEA-Tüte, in die wir die apportierten Dummys legen sollten. Manch ein Hund (meiner!) hätte die Tüte am liebsten mit nach Hause genommen.
Nachdem die erste Aufgabe erstmal geschafft war, ging’s gleich viel besser! Erleichterung machte sich breit und nicht zuletzt gab uns Richter Michael Hahn Sicherheit. Er erklärte jedem genau, wofür er Punkte abgezogen hatte und worauf wir zukünftig achten sollten.
Appell und Einzelmarkierung fanden auf der Wiese gleich ums Eck statt. Während wir unseren Hunden noch ein „bitte-nicht-einspringen!“ predigten, fiel schon der erste Schuss. Die Einzelmarkierung in höherem Bewuchs verlangte das ein oder andere Handling ab, sonst lief es wie geschmiert.
Fehlte noch die Disziplin, bei der am meisten schiefgehen kann: der Wasserapport. Wir fuhren gemeinsam Richtung Gewässer. Die Temperaturen? An die 20 Grad - ideal für Badespaß! Ich weiß, dass mein Spaniel noch ein wenig mehr Selbstvertrauen mit unbekannten Wasserkanten braucht. Schlussendlich ist alles gut gegangen und Hamlet holte auch den Dummy aus dem Wasser und gab ihn brav in meine Hand ab. Puuuuuuuh! Mit fiel ein riesiger Felsbrocken vom Herzen und wir freuen uns wie verrückt über das gute Bestehen der Prüfung!
Danke für einen Traumtag an Simone und Michael Hahn.
(Veronika Rothe)

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(Foto: Veronika Rothe) Jenny Wehage, eine der zufriedenen Teilnehmerinnen


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(Foto: Veronika Rothe) Veronika Rothe mit Cocker Hamlet