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Bericht: Jagdliche Anlagensichtung nach neuer PO in Pfaffenweiler am 19.09 2021

Jagdliche Anlagensichtung nach neuer PO in Pfaffenweiler am 19.09 2021

Nach fast 2-jähriger coronabedingter Prüfungspause habe ich zu meiner Freude einen Startplatz für meine jüngste Hündin Spirit oft the Fellowship Enid bekommen.

Ich war sehr gespannt, wie der neue Ablauf der Prüfung dem jungen Hund entgegenkommt und wie dies vom Richterteam umgesetzt wird. Jeder Hund wird einzeln nacheinander durchgeprüft. Dementsprechend war ich doch innerlich etwas aufgeregt, obwohl ich mich nach fast 20 Jahren Erfahrung als Hundeführerin schon als alten Hasen betiteln darf.

Um 9 Uhr ging es an der Jagdhütte in Pfaffenweiler los. Wir wurden sehr herzlich vom Richterteam Wolfgang Hinderer, Andrea Heinzelmann, Eberhardt Luick, Richteranwärterin Barbara Reppermund und der Sonderleiterin Ursula Striffler begrüßt. Nach Papierübergabe und kurzer Begrüßung mit Hund fuhren wir ins Suchgebiet. Dort angekommen wurden der Chip kontrolliert und die Zähne untersucht.

Nun ging es mit dem Fach Verlorenuche im Wald mit dichtem kniehohen Brombeerbewuchs auf jeweils ein Haar- sowie Federwild los. Als zweite Aufgabe war die Schleppe dran. Diese ging erst über eine Wiese, dann durch einen hohen Bewuchs, anschließend durch einen Wassergraben und endete mit einem Winkel auf dem Feld. Als dritte Aufgabe wurde das Fach Feldsuche auf zwei Stück Wild (Kaninchen, Ente) mit Schuss abgefragt. Danach folgte im Wald die Markierung und zum Schluss nach einem Geländewechsel das Fach Wasserarbeit in einem Waldsee mit vielen Wasserpflanzen. 

Zwischen den einzelnen Teilprüfungen gab es immer wieder eine kleine Pause für Enid und ein paar Streicheleinheiten von den Richtern, die sich über die gezeigte Arbeit von Enid sehr freuten. Wobei gleichzeitig dadurch ihr Verhalten geprüft werden konnte. Dies trug zu einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre bei. Im Anschluss an die Aufgaben wurde dann zunächst offen im Richterteam über den Gesamteindruck von Enid gesprochen und die einzelnen Fächer bewertet. Zum Schluss bekamen wir die Ahnentafel und die Urkunde mit einer sehr schönen Beurteilung von Spirit oft he Fellowship Enid überreicht. Am Ausgangspunkt zurück, wartete bereits der nächste Teilnehmer mit seinem Hund.

Nach anfänglicher Skepsis gegenüber der neuen PO muss ich sagen, dass der ganze Ablauf ein Gewinn für den jungen Hund darstellt, da er sonst durch zu lange Pausen die Konzentrationsfähigkeit verlieren kann. Zusätzlich ist die Möglichkeit einer besseren Beurteilung für die Richter gegeben. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei dem Reviergeber Bruno Imhof, dem kompetenten Richterteam und der Sonderleiterin Ursula Striffler, ohne die das alles in dieser schwierigen Zeit nicht möglich wäre, für einen rundum gelungenen Prüfungstag bedanken!

(Ina Pusch mit Spirit of the Fellowship Enid)