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Bericht: Bringleistungsprüfung am 18.09.2021 in Pfaffenweiler (VS)

Bringleistungsprüfung am 18.09.2021 in Pfaffenweiler (VS)

Wie beginnt man einen sonnig warmen Samstag im Herbst am besten? Richtig, nach dem unbarmherzigen frühen Klingeln des Weckers mit ein wenig Bauchgrummeln. Nach der Ankunft bei der Jagdhütte schaue ich in vier weitere angespannte, leicht blasse Gesichter. Heute sind wir also zu fünft, 1 Labrador, 1 Flatcoat und 3 Golden wollen heute mit ihren Führerinnen die Bringleistungsprüfung absolvieren. Das gut aufgelegte, erfahrene Richterteam (Wolfang Hinderer, Eberhardt Luick und Andrea Heinzelmann) empfängt uns mit aufmunternden Worten und einigen Informationen zum Ablauf.

Dann sitzen wir auch schon wieder im Auto und fahren ins Gelände zum ersten Fach, der Verlorensuche. Hier können unsere vierbeinigen Jagdgefährten erstmals ihren Finderwillen im dicht bewachsenen Waldgebiet zeigen. Die erste Erleichterung stellt sich bei uns ein, alle Gespanne konnten dieses Fach bewältigen.

Dann wurde umgesetzt zu den Feldschleppen mit Ente. Immer dabei war unsere Sonderleiterin Ursula Striffler, die mit Verpflegung und Freundlichkeit allen zur Seite stand. Vielen lieben Dank hierfür, auch die ganze Organisation war perfekt.

Nach den Schleppen fuhren wir weiter zum Fach Einweisen auf zwei Enten. Der Geländeverbrauch ist enorm auf so einer Prüfung, da ja immer jedem Teilnehmer ein frischer Teil zugewiesen werden muss. Daher möchte ich mich bei dieser Gelegenheit auch nochmal bei dem Reviergeber Bruno Imhof bedanken.

Die Schussfestigkeit wurde direkt danach durchgeführt. Hier gab es Gott sei Dank keine bösen Überraschungen.

Beim anschließenden Merken mit Standruhe jedoch konnte eine Teilnehmerin das Fach leider nicht bestehen.

Zu viert setzten wir dann zum letzten Teil um, das Wasser. Dort wurde die Anspannung nochmal wieder größer, zumal wenn man die höchste Startnummer hat und alle anderen bereits fertig sind und bestanden haben. Aber auch hier konnte ich mich auf „mein“ Mädel verlassen, die Ente mit Schrotschuss und die Verlorensuche im Schilf konnte sie zügig abarbeiten. Erwähnenswert war unser lieber Helfer Erik, der in seinem Belly-Boot die Enten auf die Insel für uns auslegte.

Die Stimmung unter uns Teilnehmern war jederzeit fair und wir haben immer gegenseitig mitgefiebert.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Richter und Richterin, die zu jeder Zeit ruhig und kompetent durch die Prüfung geführt haben. Und natürlich an unsere wunderbaren Hunde. Sie haben für uns unermüdlich den ganzen Tag das Wild gesucht und gebracht.

(Barbara Reppermund mit TQ Be my Tara)