Berichte

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Workingtest DreiLänderEck 2021

Workingtest DreiLänderEck 2021
1.1

(Foto: Florian Thoma)

Dreieinhalb Jahre ist es her, dass ich in Bollschweil bei Freiburg zuletzt mit meinem Labrador-Rüden Flint bei den Oster Open 2018 starten durfte. Der 13. Workingtest DreiLänderEck sollte nun der erste Workingtest-Start mit meiner Labrador-Hündin Gin sein – versprechen die liebevoll organisierten Workingtests der Landesgruppe Südwest doch immer kleine, feine Veranstaltungen in anspruchsvollem Gelände zu sein.

Das Starterfeld war laut Ausschreibung auf insgesamt 45 Teilnehmer beschränkt, letztlich gingen vormittags 26 Gespanne in der Fortgeschrittenenklasse und nachmittags 14 Gespanne in der Anfängerklasse an den Start. Pro Klasse wurden 6 Aufgaben gestellt – gerichtet von Petra Beringer (Prüfungsleiterin), Simone Hahn und Ursula Friedrich. Die beiden Aufgaben an jeder Station wurden direkt hintereinander absolviert.

In der Anfängerklasse waren folgende Aufgaben zu lösen:

Aufgabe 1 + 2, Simone Hahn (Markierung und nachgelegtes Blind, Walk-up mit Markierung)

Mit Startpunkt auf einer Wiese fiel hangaufwärts unter Schussabgabe eine Markierung, die nach Freigabe direkt gearbeitet wurde. Auf dem Rückweg wurde, nur für den Hundeführer sichtig, ein Dummy nachgeworfen und der Hund erneut in den Fallbereich geschickt.

Für die zweite Aufgabe drehte sich das Gespann und es fand ein kleiner Walk-up statt. Es fielen insgesamt zwei Schüsse, bis eine Markierung hangabwärts in Richtung Waldkante flog.

Aufgabe 3 + 4, Ursula Friedrich (Treiben mit Suche, Markierung)

Auf einem Waldweg fand ein kleines Treiben unter Abgabe von drei Schüssen statt. Beidseitig des Weges waren vier Dummies ausgelegt, von denen zwei Dummies zu holen waren.

Danach drehte sich das Gespann und es wurde unter Schussabgabe eine Markierung in eine Waldschneise geworfen.

Aufgabe 5 + 6, Petra Beringer (Suche, Memory)

Der Hund wurde zunächst vor einem kleinen Graben abgesetzt, woraufhin der Hundeführer ein Dummy zu einem gekennzeichneten Bereich im Wald bringen und dort sichtig auslegen sollte. Wieder beim Hund angekommen, musste sich das Gespann wegdrehen und frei bei Fuß zu einem gekennzeichneten Suchengebiet gehen. Hier waren zwei aus drei ausgelegten Dummies als kleine Suche zu arbeiten.

Im Anschluss lief das Gespann wieder frei bei Fuß zum ursprünglichen Startpunkt und der Hund wurde auf das zuvor ausgelegte Memory geschickt.

Und hier nun die Platzierungen in der Anfängerklasse:

  1. Valeska Berentzen mit Head over Fields Dry Gin, 118/120 Pkt. v
  2. Lena Eckert mit Foresthopper Abby, 115/120 Pkt. v
  3. Volker Herrmann mit Chestnut Hunters Chip, 113/120 Pkt. v

1.2
(Foto: Heike Pfefferle)
Mein herzlicher Dank gilt neben den kompetenten Richterinnen, fleißigen Helfern und fairen Mitstartern insbesondere dem Sonderleiter-Team rund um Martina Sauer und Heike Pfefferle, die es möglich gemacht haben, diesen Workingtest trotz Corona-Bedingungen überhaupt stattfinden zu lassen. Ich freue mich riesig, dass es für uns ein so gelungener Start war!

(Valeska Berentzen mit Head over Fields Dry Gin)

Platzierungen der Fortgeschrittenenklassse:
1. Denise Zbinden mit Nelson mit Hopeful Image, 111/120 P. v
2. Beate Müller mit Blackthorn Ice-T, 109/120 P. v
3. Barbara Reppermund mit TQ Be my Tara, 108/120 P. sg
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(Foto: Heike Pfefferle)